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Das Pater Kino Museum |
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DAS MUSEUM VON SEGNO, DAS PATER KINO MUSEUM
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Pater Kino
hat die Alte Welt verlassen, um in der Neuen Welt ein Zuhause zu finden.
Seine alte Heimat hat aber niemals den Pater zu Pferd vergessen. Bereits
Monate bevor die Reiterstatue von Pater Kino nach Segno ankam, erwarb das
Dorf seiner Geburt einen geeigneten Platz, um die größere als lebensgröße
Bronzestatue aufzustellen. Eine alte und im Dorfe angesehene Familie
Alfredo und Raffelle Covi und ihre Schwester Caterina haben ihr Haus für
Erwerbung vorbereitet, so daß Silvo und Alberto Chini und Mario Magnani könnten
den Platz bis zum eventuellen Ankommen der Statue bereithalten. Schnell
wurde das Ankommen der Statue zu einem Projekt der gemeinsamen Hoffnung
und Erwartung. Die Stadtverwaltung von Tajo trat in eine Vereinbarung mit
den neuen Besitzern ein, so daß auf dem Platz eine bleibende Lage für
die Statue und für ein Museum geschaffen wurde. Es war nur eine Sache von
Monaten bis die große Bronzestatue ihre letzte Reise von Mexiko durch die
windigen Straßen von Segno unternohmen hat. |
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Nachdem
die Statue 1991 enthüllt wurde, hat man mit der Einrichtung des Museums
begonnen, das direkt hinter der Statue auf dem Platz lokalisiert wurde.
Diese Anstrengung sollte nicht nur viel mehr Zeit kosten, sondern auch
viel mehr Planung. Zusätzlich dazu benötigte man noch eine große
Geldmenge. In den fünf nächsten Jahren wurden einige Eksponate für das
Museum vorbereitet und man könnte die außen Ausstattung betrachten. 1996
war endlich das elegante Mosaik auf der Außenseite des Hauses
fertig. Es
war eine ausgezeichnete Arbeit des Mariano Fracalossi, eines Künstlers
aus Trent. Seine sorgfältige Wiedergabe der Person von Pater Kino wurde
durch GIBO (eine Zeramikfirma aus Verona) in Fliesemosaik übertragen.
Noch einmal zog der Ruhm von Pater Kino Künstler und Handwerker in Gewebe
der Kreativität.Im
Jahre 1997 hat sich die Idee des Museums durchgesetzt. Die Statue und das
Mosaik forderten zu einer breiteren Antwort auf, so daß die
Pater-Eusebio-Chini-Vereinigung den Architekten Valerio Pedroni
aufgetragen hat, das Innenprojekt des Museums zu schaffen. Seine Aufgabe
war, die Innenarchitektur, die Räume und die Möbel zu entwerfen. Keine
von diesen Entwürfen könnten jedoch finaliziert werden, bis ein
professionelles Schema der gesammten Ausstellung vorlag. Bei diesem Stand
der Dinge wurde ein Team von Fachkräften zusammenberufen. Das Team wurde
durch Michele Lanzigher geleitet, den Direktor des Naturwissenschaftlichen
Museums in Trent. Seine Arbeit war durch eine wissenschaftliche Kommision
unterstützt, zu welcher angehörten: der Architekt Pedroni, Gabirella und
Alberto Chini, und Silvia Cavini und Sabrina Tamarini, die frische
Doktorhutbewerberin, die umfassend das Leben von Pater Kino studiert hat.
Das Gutachten dieser Gruppe bestimmte die Reihenfolge der Eksponate in dem
neuen Museum. Erst wenn alle zufrieden waren, setzte Pedroni die letzten
Auswählen in eine farbige Schaustellungen um, die genau das Leben und die
Arbeit des Missionars in Pimeria Alta abgebildet haben. |
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Die
Exponate des Museum sind vollständig erklärt und taktvoll in dem
dreistockwerkigen Gebäude verteilt. In dem Raum der Eingangshalle
dominiert eine ein Meter große Bronzereplica der Silvercruys' Statue, die
in dem Capitol der Vereinigten Staaten steht. Eingerahmte Karten und
Bilder im Treppenhaus führen zum ersten Stock, wo ein Auditorium den
Besucher erwartet. Auf den Wänden des Auditoriums ist ein prächtiges
Wandgemälde zu sehen, das das missionarische Leben des Paters Kino in
Sonora und Arizona schildert. Dieses Gemälde wurde durch Nero de la Pena,
einen Einheimischen aus Caborca (Sonora) gemalt. Aus dem Auditorium führt
eine Rampe zur Ausstellungshalle im zweiten Stock, in dem Schaukasten ein
Astrolabe aus dem 17-Jahrhundert birgt. Das Astrolabe wurde 1996 in
Granada (Spanien) erworben.
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Dieselbe Kaste birgt ein 17-hundertjähriges
Teleskop im Still von Galilei, das aus Florence stammt. Er wird
ausgestellt zusammen mit einem Kompas aus dem 17 JahrhundertDas Pater Kino
Museum stellt auf wunderbarer Weise dar die Geschichte des missionarischen
Eifers, der wissenschaftlichen Erforschung und der Verpflichtung zur
Transformation der eingeborenen Kultur in die raffinierten Weisen der
europäischen Zivilisation. Es ist nicht ein Monument der Eroberung,
sondern eine zuverläßige Darstellung der sozialen Evolution des Menschen
in eine bessere Welt, auch wenn diese Welt mehr komplex ist. Pater Eusebio
brachte nicht nur die Früchte der jesuitischen Ausbildung in die Neue
Welt mit, sondern er brachte die Stärke der menschlichen Anstrengung die
er so ausführlich in seinem Haus in Tirol gelernt hat. |
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